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Eigenversorgungsanlage mit WiENERGY

 

Mit einer Eigenversorgungsanlage (EVA) nutzen Sie Ihren selbst erzeugten Strom gemeinsam innerhalb eines Standorts, auch über mehrere Zählpunkte hinweg.

 

In Kombination mit einer Energiegemeinschaft kann überschüssiger Strom zusätzlich gemeinschaftlich genutzt werden. So lässt sich die eigene Erzeugung besonders effizient einsetzen.

 

WiEnergy unterstützt Sie bei der Umsetzung und laufenden Betreuung Ihrer Eigenversorgungsanlage, von der Anmeldung und Marktkommunikation bis zur laufenden Abwicklung.

Wichtiger Hinweis: Bis 5. April 2027 können Eigenversorgungsanlagen technisch nur mit Zählpunkten innerhalb desselben Netzbetreibers umgesetzt werden. Ab 5. April 2027 ist die Umsetzung auch über mehrere Netzbetreiber hinweg möglich.

Für wen ist eine Eigenversorgungsanlage interessant?

Eine Eigenversorgungsanlage eignet sich besonders für Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen, die eine eigene Erzeugungsanlage und mehrere eigene Zählpunkte haben.

 

Zum Beispiel:

  • Eigenheim und Zweitwohnsitz
  • Wohnhaus und weitere eigene Immobilie
  • Betriebsstandort und Lager
  • mehrere Filialen oder Betriebsstätten
  • mehrere eigene Gebäude

 

Entscheidend ist: Bei einer EVA teilen Sie den Strom mit sich selbst. Die beteiligten Zählpunkte müssen daher demselben aktiven Kunden zugeordnet sein.

 

Voraussetzungen für eine Eigenversorgungsanlage

Für die Umsetzung einer Eigenversorgung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Alle Zählpunkte gehören derselben Person oder Firma
  • Die Standorte liegen im gleichen Netzgebiet (z. B. Wiener Netze)
  • Smart Metern mit 15‑Minuten‑Messung (Opt‑in)
  • Genehmigte und ordnungsgemäß betriebene Erzeugungsanlage (Kein Balkonkraftwerk!)

 

Vorteile einer Eigenversorgungsanlage

  • Deutlich reduzierte Stromkosten durch weniger Netzbezug
  • Maximierung des Eigenverbrauchs von PV‑Strom
  • Geringere Abgaben und Umlagen
  • Mehr Unabhängigkeit von Strompreissteigerungen
  • Nachhaltige CO₂‑Reduktion

 

Eigenversorgungsanlage und Energiegemeinschaft – die optimale Ergänzung

Eine Eigenversorgungsanlage und eine Energiegemeinschaft schließen einander nicht aus – im Gegenteil: richtig kombiniert ergänzen sie sich optimal

 

  1. Eigenversorgung hat immer Vorrang
    Der selbst erzeugte Strom wird zuerst am eigenen Standort oder an eigenen Standorten im selben Netzgebiet verbraucht. Dadurch wird der Eigenverbrauch maximiert und Netzbezug minimiert.
     
  2. Überschüsse fließen in die Energiegemeinschaft
    Strommengen, die nicht eigenverbraucht werden können, werden der Energiegemeinschaft zur Verfügung gestellt. Andere Mitglieder profitieren von regional erzeugtem Strom, während für den Erzeuger zusätzliche Erlöse entstehen.
     
  3. Restmengen werden ins öffentliche Netz eingespeist
    Kann auch die Energiegemeinschaft den Strom nicht vollständig aufnehmen, erfolgt die Einspeisung über den bestehenden Einspeisevertrag mit dem Energieabnehmer.

 

Diese Kombination verbindet wirtschaftliche Effizienz mit regionalem Nutzen und hoher rechtlicher Sicherheit.

 

Wir kümmern uns um die Umsetzung

Sie möchten Ihren selbst erzeugten Strom auch an weiteren eigenen Standorten nutzen?

 

WiEnergy unterstützt Sie bei der Umsetzung Ihrer Eigenversorgungsanlage und der laufenden Betreuung der erforderlichen Marktprozesse. Auf Wunsch verbinden wir die EVA mit einer Energiegemeinschaft, damit Sie Ihre erzeugte Energie noch besser nutzen können.

 

Einfach umgesetzt, laufend betreut und auf Ihre Zählpunkte abgestimmt.